24 sinnlose Türchen

Ich habe mich heute spontan entschieden, einen kleinen Adventskalender aufzusetzen. Der Instagram-Account unseres zukünftigen Hauses postet jetzt jeden Morgen eine kurze Story, wie ich irgendeine Tür im Haus öffne und schaue, was sich dahinter verbirgt.

Das ist keine Marketingaktion für irgendwas, du kannst auch nichts gewinnen und Schokolade habe ich auch keine zu verteilen. Es ist einfach eine komplett sinnlose Aktion. Ich freue mich, wenn du vorbeischaust.

Eufy belügt offenbar Nutzer und sendet unverschlüsselt Daten in die Cloud

Eufy bewirbt seine Kameras unter anderem damit, dass kein Abo notwendig ist. Damit würden bei ihren Überwachungskameras und Video-Türklingeln nicht nur keine weiteren Kosten anfallen, sondern auch Datenschutztechnisch werden die Kunden in Sicherheit gewogen. Mit Aussagen wie:

… your recorded footage will be kept private. Stored locally. With military-grade encryption. And transmitted to you, and only you.

Ich habe damals ein Video zur Türklingel mit Videofunktion gemacht und war grundsätzlich ganz zufrieden und habe gerade ein weiteres Produkt unter diesen Rahmenbedingungen im Test.

Der britische Sicherheitsberater Paul Moore hat jetzt allerdings rausgefunden, dass die Aussagen Eufys nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Stattdessen werden Standbilder in voller Auflösung und unverschlüsselt in die Cloud hochgeladen. In den Bildern sind auch Zeitstempel zu sehen. Doch damit nicht genug, es werden auch Nutzeridentifikationummern und die Ergebnisse der Gesichtserkennung an die Server geschickt. Für die Interessierten hat er das Ganze auch in ein Video verpackt.

Inzwischen hat er auch ein Statement von Eufy bekommen, dass seine Funde bestätigt und versucht herunter zu spielen. Die von Moore gezeigten Seiten der Eufy-Website sind inzwischen offenbar vom Netz genommen worden. In der Zwischenzeit haben auch einige Nutzer Möglichkeiten gefunden die unverschlüsselten Videostreams per VLC abzuspielen.

Wer so offensiv mit Privatsphäre und Cloudlosigkeit wirbt, täte ganz gut daran, auch wirklich keine Cloud zu nutzen.

Endlich wieder Webentwicklung

In den letzten Tagen habe ich vermehrt an dieser Seite rumgeschraubt und ich hatten einen ganz großen Berg Spaß. Ich habe nach und nach fast alles rausgerissen und erst mal sehr vieles vereinfacht. Initialzündung waren meine Gedanken rund um Twitter und Mastodon. Ich hier – neben allem, was ich auf fremden Plattformen verzapfe – wieder eine kleine Ecke des Internets verwalten, die ich selbst unter Kontrolle habe.

Ich habe angefangen die veralteten Equipment-Listen zu aktualisieren, da liegt aber noch Arbeit vor mir. Auch gestaltungstechnisch ist noch viel zu tun. Aber es musste erstmal alles bis auf seine Grundmauern runtergebrannt werden und wird jetzt nach und nach, langsam wieder aufgebaut.

Die Website wie sie bis letzte Woche online war

Für kurze Zeit war ein Zwischenschritt online, aber dann war ich zu ungeduldig und habe mit dem Wiederaufbau begonnen. Zum ersten Mal seit Langem hat mir Webentwicklung wieder großen Spaß gemacht. Allerdings kann ich hier ja auch machen, was ich will und den neusten Kram ausprobieren und wenn das in deinem Browser nicht läuft, ist mir das egal. Ich kann unfertige Versionen hochladen und die dann im laufenden Betrieb rund feilen.

Der kurze Zwischenschritt

Das muss ich jetzt nach und nach tun, denn es ist noch eine Menge kaputt. Oder braucht Feinschliff oder fehlt noch. Zum Glück lebe ich nicht von dieser Website und kann mich hier nach Lust und Laune austoben.

Hier der aktuelle Stand mit ungefähr 127 verbleibenden Problemen

Ich kann so nicht weitermachen

Wohin?

Ich will gar nicht beurteilen, wie gut es Twitter geht, seitdem Elon Musk das Ruder übernommen hat und sich jeden Tag droht lächerlicher zu machen. Ich habe auf Twitter schon lange keinen Spaß mehr – völlig unabhängig von Herrn Musk. Man könnte sagen: ich fand Twitter schon doof, bevor es cool wurde.

Ich habe es gelegentlich weiter benutzt und auch jetzt postet @spielundzeug mindestens automatisch, sobald ein neues Video bei YouTube erscheint. Aber die ganze Aktion wühlt in mir existentielle Fragen auf. Was mache ich hier eigentlich? Und warum? Und wo ist dieses »hier«? Was ist ein guter Weg für die Zukunft, was mache ich mit der Vergangenheit?

Twitter war einmal ein fantastischer Ort und hat mein Leben verändert. Es gab mit in meiner vergangenen Selbstständigkeit ein Werkzeug, um viele Gleichgesinnte kennenzulernen, am Ball zu bleiben, bei technischen Entwicklungen und dauerhafte persönliche Verbindungen zu knüpfen. Aber wie gesagt: das ist es schon lange nicht mehr, beim durchscrollen merke ich schon seit Jahren, wie sich dort überwiegend Frust entlädt und das ist nicht mehr, was ich damals von der Plattform wollte.

Natürlich bin ich jetzt bei Mastodon. Mit jetzt meine ich: seit 5 Jahren, 7 Monaten und 22 Tagen. Jedes Mal, wenn in der Vergangenheit irgendwas nerviges bei Twitter passierte, gab es eine kurze Welle von neuer Aktivität und dazwischen viel Grundrauschen. Dieses Mal hat die Welle aber so viele neue Menschen hergespült, dass das zukünftige Grundrauschen ausreichende Aktivität darstellen könnte.

Die letzten Tage geisterte mir die Idee im Kopf herum, einen Mastodon-Server für Spiel und Zeug aufzusetzen und gleichgesinnten oder wenigstens zahlenden Kanalmitgliedern einen Zugang zu geben. So gäbe es gleich ein Geschäftsmodell. Aber die wichtige Frage ist ja: Will ich das eigentlich? Möchte ich eine Instanz verwalten und dafür sorgen, dass es für die Nutzer eine angenehme Erfahrung bleibt und nicht zu einem zweiten Twitter verkommt?

Die andere Frage ist: Was mache ich mit den 11 Twitteraccounts in meinem Passwortmanager. Ich sehe bei Anderen, dass sie ihre Accounts löschen oder zumindest ausleeren. Zum Löschen kann ich mich noch nicht durchringen, auch um es im Zweifel schwieriger zu machen, sich als offizieller Spiel und Zeug-Account auszugeben. Es liegen schon jetzt nur 8 Dollar zwischen einem Hochstapler mit einem Twitteraccount, der offizieller aussehen könnte als der Echte.

Aber ich könnte den Laden ausräumen! Meine Tweets alle löschen! Ich würde damit gegen eine Überzeugung verstoßen, die ich als langjähriger Webschaffender vertrete? Dass sich coole Adressen nicht ändern? Aber ist mein dummes Geseier vom 27. April 2007 ein cooler Inhalt? Wahrscheinlich nicht. Aber hat vielleicht irgendwer irgendwo einen Tweet meiner alten Unternehmung auf seiner Website verlinkt oder eingebettet? Warum sollte ich absichtlich das Internet kaputt machen? Die einzige Antwort ist: weil ich nicht will, dass Twitter – in welchem kleinen Rahmen auch immer – von meinen Posts profitiert. Vielleicht lösche ich deswegen irgendwann meine Inhalte. Aber nicht heute. Heute habe ich habe aber zur Sicherheit meine banalen Gedanken der letzten 15 Jahre schon mal gesichert.

Außerdem macht es heute mit mir, dass ich noch schärfer darüber nachdenke, wie meine Zukunft im Internet aussehen soll. Ich verdiene mein Geld auf YouTube und bin auf zahlreichen anderen Plattformen unterwegs, auf denen ich nirgends die Kontrolle über die zukünftige Entwicklung habe oder über das, was mit meinen Inhalten und Daten passiert. Das wird sich auch nicht nennenswert ändern (können).

Was ich aber ändern kann, ist: wie ich mit dem kleinen Teil des Internets umgehe, über den ich die Kontrolle habe: diese kleine Website. Die habe ich in den letzten Monaten mehr als stiefmütterlich behandelt. Zwischenzeitlich wusste ich nicht mal, was ich eigentlich mit ihr machen will. Aber dankenswerterweise haben die letzten Tage und Wochen rund um Twitter, ein Podcast-Gespräch über das Redesign von The Verge und ein paar Gedanken dazu beigetragen, dass ich jeden Tag mehr Klarheit habe.

Ich habe in meinem Kopf ein klares Bild, was ich mit dieser Seite anfangen möchte und was ich tun muss, damit das hier alles besser für mich funktioniert. Jetzt muss ich mich nur darum kümmern, hier die bestehenden Inhalte nach und nach zu aktualisieren und meine Gedanken in die Tat umzusetzen um dann in Zukunft auch wieder mehr Spaß in den eigenen digitalen vier Wänden zu haben. Ich freue mich endlich wieder drauf!

Aqaras Matter-Fahrplan

Die Tatsache, dass Aqara den neuen Smarthome-Standard Matter unterstützen würde, haben sie ja schon vor einiger Zeit angekündigt. Heute – pünktlich zum Launch – haben sie Details bekannt gegeben.

Aqara-Nutzer werden die ersten Matter-Updates im Dezember bekommen. Zuerst ist der Hub M2 durch ein Update an der Reihe. Dadurch würden mehr als 40 bestehende Aqara-Zigbee-Geräte Matter-kompatibel. Andere Aqara-Hubs, darunter der Hub M1S/M1S Gen 2, der Hub E1, der Camera Hub G3 und der Camera Hub G2H Pro, sollen in den nächsten Monaten ebenfalls Updates bekommen. Nach und nach sollen zeitnah über 160 Zigbee-Produkte von Aqara native Matter Unterstützung bieten.

Außerdem stehen uns ja auch noch die neuen Thread-basierten Geräte ins Haus: der neue Tür- und Fenstersensor P2 sowie Bewegungs- und Lichtsensor P2 werden Thread integriert haben und dann ohne eine Aqara-Bridge Matter unterstützen. Beide sollen jetzt aber – entgegen der ursprünglichen Ankündigung – nicht mehr in diesem Jahr auf den Markt kommen. Anfang kommenden Jahres können wir dann mit den neuen Sensoren rechnen.

Offizieller Matter-Starttermin bekanntgegeben

Ich setze ja bekanntlich eine Menge Hoffnung in den neuen Smarthome-Standard „Matter“. Mehr dazu in diesem aktuellen Video:

Bereits gestern ging die Meldung rum, dass die Zertifizierung von Matter-Geräten begonnen habe. Heute habe ich den offiziellen Starttermin von Matter für euch: im Rahmen eines Launch-Events in Amsterdam soll Matter offiziell am 3. November 2022 starten.

Ich werde versuchen meine sonstigen Verpflichtungen umzulegen und für euch als Feldreporter vor Ort sein zu können.

Prime Day 2022 steht ins Haus

Am 12. und 13. Juli wird Amazon wieder den Prime Day feiern und jede Menge Sonderangebote raushauen. Tatsächlich sind die ersten Vorabangebote jetzt schon online. Die richtigen Knüller erwarten dich aber in genau diesen 48 Stunden.

Aber warum erzähle ich dir das? Na ja, weil mein Ziel ist, dich gut durch diese zwei Tage zu bringen und bei meinen Deals die Perlen aus der Rabattschlacht herauszupicken. Denn zwischen Muffinförmchen und Lockenbürsten werden sich auch wieder knallharte Technikangebote ergeben und ich möchte dir die Möglichkeit bieten, die bei mir vernünftig zu finden und zu filtern, um nicht unterzugehen oder irgendwas zu kaufen, was du gar nicht brauchst.

Prime Day ohne Amazon Prime

Die Angebote des Prime Day sind allerdings Amazon-Kunden mit aktivem Prime-Abo vorbehalten. Es gibt aber einen Trick, den ich dir hier nicht vorenthalten will, falls du kein Prime-Kunde bist um trotzdem mitzumischen:

Klicke einfach auf diesen magischen Link und melde dich für den kostenlosen 30-Tage-Test bei Amazon an. Du hast während der Testphase vollen Zugriff auf die Sonderangebote. Auch jetzt schon auf den Vorlauf und nach der Aktion kannst du das Abo einfach wieder kündigen ohne einen Cent zu bezahlen. Also mache jetzt mit und ziehe Jeff Bezos mit diesem einfachen Trick das Geld aus der Tasche!


Ist dieser Post nur der billige Versuch, dich dazu zu bringen, über meine Links an der Rabattschlacht teilzunehmen, damit ich eine kleine Verkaufsprovision einstreiche, ohne dass es für dich teurer wird? Vielleicht! Hat es geklappt? das wird sich zeigen …

zu den Deals

Einsteigersoundbar Sonos Ray im Test

Philips Hue: 3 für 2 – Bright Days Aktion

Philips Hue hat im eigenen Online-Shop die 2+1 Bright Days gestartet, bei denen du immer aus drei Aktionsprodukten das günstigste geschenkt bekommst. Der Versand ist kostenlos, wenn der Warenwert vor Abzug des Rabatts über 50€ lag.

Um bestmöglich in die eigene Tasche zu wirtschaften, nimmst du am besten 3 Produkte, die möglichst gleich teuer sind. Aber noch besser wird es, wenn du nur Produkte kaufst, die du auch wirklich brauchst.

Besonders um dich mit Zubehör einzudecken, ist das natürlich eine hervorragende Aktion:

Philips Hue Dimmschalter

Drei Dimmschalter kosten so nur 43,98 Euro mit kostenlosem Versand. Günstiger kommst du da nirgends im Internet aktuell dran.

Philips Hue Bewegungsmelder

Drei Bewegungsmelder für 89,98 Euro ist ebenfalls ein ungeschlagenes Angebot.

Es gibt aber noch jede Menge weitere qualifizierte Produkte. Von verschiedenen Startersets über Lightstrips und natürlich jede Menge Lampen. Stöbert gerne ein bisschen in den Angeboten herum: Hier geht es zur Aktionsseite

2 Leuchten kaufen – 50% Rabatt auf die 2. Leuchte

Es gibt auch noch eine weitere Aktion, die sich unten auf der Landingpage „versteckt“. Beim Kauf von ausgewählten Leuchten erhaltet ihr 50 Prozent Rabatt auf die zweite Leuchte. Auch hier lohnt es sich zu stöbern, ob was für euch dabei ist. Die bei der letzten Verlosung sehr beliebten Gradient Signe Stehleuchten bekommt ihr im Doppelpack beispielsweise für knapp 500 Euro.


* ich habe in keiner Preissuchmaschine einen günstigeren Preis finden können. Selbst bei den dubiosesten Händlern nicht.

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