Unsere smarte Küche

Als wir unser Haus sanierten, stand fest: Die Küche braucht ein Upgrade – nicht nur im Hinblick auf Design, sondern natürlich technologisch. Das Ziel? Eine Küche, die für uns im Alltag funktioniert, aber mit allen möglichen technischen Spielereien auch sinnvolle und zuverlässige Automationen zulässt.

Küchenplanung: Von der Idee zur Umsetzung

Die Küche war ursprünglich klein und für unseren Geschmack zu weit vom Wohnraum entfernt. Das bedeutete, wir mussten zaubern – wortwörtlich! Die Planung begann mit der Idee, die alte Küche zur Speisekammer zu machen und uns an ihrem Platzangebot zu bedienen, um die neue Küche größer und den Hauseingang luftiger zu machen. Die Lösung: Wir entfernten eine Wand und schafften Platz für all die Geräte, die unsere Küche ausmachen.

Am Ende entstand eine Küche, die nicht nur funktional ist, sondern auch durch smarte Technik überzeugt. Es war ein langer Weg voller Überlegungen und auch Kompromisse, doch das Ergebnis kann sich – wie ich finde – sehen lassen.

Smarte Küchengeräte: Was braucht man wirklich?

Unsere Küche ist vollgepackt mit smarten Geräten. Die meisten Geräte sind per Home Connect verbunden, bieten darüber aber auch die Möglichkeit der externen Anbindung. Die Küche wurde final vom Thomas vom Küchenkontor geplant und dank der Zusammenarbeit mit Siemens konnten wir bei der Geräteauswahl etwas weiter oben ins Regal greifen.

Der smarte Backofen Siemens iQ700 CM978GQB1

Die Kiste ist intelligenter als ich! Mit integrierter Kamera und KI erkennt der Ofen, was du gerade zubereitest und ob das Essen schon fertig ist. Es ist ein Kombigerät mit Mikrowelle, was weiteren Platz spart.

Das smarte Kochfeld Siemens iQ700 EX807NX68E

Das Kochfeld hat einen Bratsensor, so dass du das Kochfeld nicht nur darüber steuern kannst, wie viel Leistung es abgibt, sondern wie heiß du die Pfanne hast. Dadurch kann es viele Gerichte quasi im Alleingang braten. Eingebaut ist es flächenbündig in:

Der Stein Quarzite Calacatta Brasil

Wir haben uns damals bei unserem Besuch bei Just Naturstein alles Mögliche angeschaut, was wir auf die Küche legen können. Am Ende sind wir bei einem Naturstein gelandet. Der muss nicht wie eine Keramikplatte gebrannt werden und biete durch seine einzigartige Oberflächenstruktur das Gefühl auch hier ein echtes Material verwendet zu haben.

Die smarte Kaffeemaschine CT918L1D0

Auch wenn ich keinen Kaffee trinke, ist unsere Kaffeemaschine mit Wasseranschluss ein willkommenes Küchengerät. Kein ständiges Nachfüllen mehr, und sie kann per App bedient werden und fungiert für mich als Teekessel mit Temperatureinstellung.

Der Geschirrspüler Siemens SX97T800BE

Eine Spülmaschine mit RGB? Das war alles, was ich wissen musste. Dass er auch noch automatisch dann laufen kann, wenn der Strom günstig ist, mich beim Energiesparen berät und im Zweifel auf Knopfdruck auch ganz schnell fertig werden kann, ist natürlich schönes Beiwerk.

Der smarte Kühlschrank Siemens iQ700 KI81FHOD0

Dieser Kühlschrank ist nicht nur kühl, er ist super cool.

Der Apothekerschrank mit Motor

Zugegeben, beim motorisierten Apothekerschrank war ich erst etwas überrascht, aber das ist offenbar normal bei grifflosen Fronten. In der nächsten Ausbaustufe soll er noch vom Smartphone geöffnet und geschlossen werden können, so dass auch Sprachbefehle funktionieren.

Der multifunktionale Wasserhahn Blanco Choice.All

Mit unserem Wasserhahn können wir kochendes Wasser, gefiltertes Wasser und sogar Sprudelwasser direkt aus der Leitung zapfen. Kein zusätzlicher Wassersprudler und kein Wasserkocher mehr auf der Arbeitsplatte – was wiederum Platz schafft und das Design der Küche clean hält.

Der Gefrierschrank Siemens GI81NHNE0

Naja, das ist halt das gleiche wie beim Kühlschrank – nur kälter.

Die Beleuchtung Brumberg M1

Wir haben M1 Einbauspots und Deckenaufbauspots über der Arbeitsplatte.

Braucht man das wirklich?

Smarte Küchengeräte bieten viele nützliche Funktionen – aber „brauchen“ wir das alles? Wahrscheinlich nicht. Aber sie machen den Alltag einfacher und sparen Zeit und in Zukunft hoffentlich auch eingekaufte Energie. Besonders praktisch ist für mich, dass die Geräte mich automatisch an Wartungsintervalle erinnern und ich keine Handbücher mehr durchforsten muss.

Die Zukunft der smarten Küche

Unser nächstes Ziel ist es, die Geräte noch besser in unser Smarthome zu integrieren. So soll die Spülmaschine zum Beispiel nur dann laufen, wenn genug Solarstrom zur Verfügung steht. Auch Sprachsteuerung wird in Zukunft eine größere Rolle spielen – etwa, wenn ich mit schmutzigen Händen den Kühlschrank öffnen möchte.

Fazit: Technik trifft Design

Unsere smarte Küche ist in meinen Augen nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein Ort, der dank der Technologie unseren Alltag erleichtert. Natürlich gibt es noch viele Ausbau- und Optimierungsmöglichkeiten, aber genau das macht das Smarthome für mich so spannend. Es ist ein laufendes Projekt, das sich ständig weiterentwickelt und ich werde versuchen, diese Seite immer aktuell zu halten.